Die Herzogin von Chicago

Operette in zwei Akten von Emmerich Kálmán
Großes, opulentes Operetten-Kino in der MuKo: Leif-Erik Heines Bühne und Kostüme für Kálmáns 'Herzogin von Chicago' in Leipzigs Musikalischer Komödie"

"Über 240 Kostüme schuf Heine, prachtvolle Gala-Uniformen und sündige Negligés, Pailletten-Fracks und Folklore-Hauben, König Pankraz trägt einen halben Bären, Bondy Stars and Stripes. Und fürs Männerballett ließen Heine und Heidebrecht die letzten Hemmungen fallen: Bärtige Libertys und Cowboys in der Prärie, Spielzeugprinzen und ein Rosen-Pavillon – erstaunlich, was da alles tanzt in dieser luxuriösen Ausstattungs-Revue. Wirklich schade, dass nach knapp drei Stunden alles schon wieder vorbei ist. Einschließlich Jubel.
Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung, 21.10.2018
Regisseur Ulrich Wiggers belässt das Stück in seiner Entstehungszeit, den Goldenen Zwanzigern, was szenisch ungemein reizvoll ist. Leif-Erik Heine hat dafür ein sehr wandelbares Bühnenbild im Art-déco-Stil entworfen sowie wunderbar prachtvolle und detailverliebte Kostüme. Egal ob Glitzerdress, Pseudofolklore, Freiheitsstatuen-Look, pailettenbesetzte Fracks oder Uncle-Sam-Anzug, hier hat sich die Kostümwerkstatt so richtig ausgetobt, jedes einzelne Stück ist ein echter Hingucker! Eva Hauk, kultura-extra.de, 22.10.2018
Dieser tänzerisch ausgetragene Kampf zwischen altem, walzerseeligem Europa und dem frechen, modernen Amerika zieht sich als roter Faden durchs gesamte Stück und spiegelt sich auch in den Kostümen. Ausstatter und Bühnenbildner Leif Erik Heine hat das gesamte Leipziger Ensemble in eine beeindruckende stilistische Vielfalt von 20er-Jahre-Glamourkleidchen und üppigen Balkan-Folklore-Roben gekleidet. Die zahlreichen Darsteller lassen sich in seinem multifunktionalen Bühnenraum mit seitlicher Empore und mittiger Doppeltreppe zu herrlichen Tableaus arrangieren. Das Gefühl von ganz großem Hollywoodkino, von Metropolis bis Fred Astaire ist gewollt.
Schließlich spielt der Hollywoodfilm in dieser Kálmán Operette eine finale Schlüsselrolle: Erst durch Vermittlung des Filmemachers Charlie Fox kommen Mary Lloyd und ihr sylvarischer Prinz Sandor im Nachspiel zum Happy End zusammen.
Franziska Stürz, deutschlandfunk.de, 22.10.2018

Ariadne

Oper in einem Akt von Bohuslav Martinů
...Martinů legt die Musik in dieser Oper sehr tonal an und arbeitet lautmalerisch in drei Sinfonien die jeweilige Stimmung der Protagonisten differenziert heraus. Das Regie-Team um Kinga Szilágyi findet dafür eindrucksvolle surreale Bilder. [...] Abstrakte weiße Bühnenelemente, die an kurvige Bahnschienen erinnern, zeigen Theseus mit seinen Gefährten auf dem Weg nach Kreta. Das Labyrinth wird dann von weißen schmalen Bögen angedeutet, die aus dem Schnürboden herabhängen und über die Bühne schwebend ihre Position verändern, um die Irrwege im Labyrinth anzudeuten. [...]
Jesse Wong lotet mit den Duisburger Philharmonikern die surrealen Klangfarben von Martinůs Musik eindrucksvoll aus, so dass es am Ende begeisterten Applaus für alle Beteiligten gibt.
FAZIT
Den beiden Regie-Teams gelingen beeindruckende Umsetzungen von zwei völlig unterschiedlichen Operneinaktern, die auch musikalisch auf hohem Niveau überzeugen.
Thomas Molke, Online Musik Magazin, 23.04.2018
...Leif-Erik Heine bevölkert die Bühne mit bewegbaren, zweidimensionalen Objekten, Zahnradfragmenten und stilisierten Korngarben oder Bäumen. Die tanzen vielleicht ein wenig zu viel herum, schaffen aber sowohl Unwirklichkeit als auch Stringenz, schlicht: Atmosphäre. Das Übrige leisten die Sänger... Andreas Falentin, Die Deutsche Bühne, 23.04.2018

Pygmalion

Oper in einem Akt von Gaetano Donizetti
...Leif-Erik Heine hat für die Inszenierung ein antik anmutendes, halbrundes Künstlerstudio mit zahlreichen Nischen eingerichtet, in denen zahlreiche von Pygmalion geschaffene Statuen zumindest in dessen Phantasie zum Leben erwachen. [...]
FAZIT
Den beiden Regie-Teams gelingen beeindruckende Umsetzungen von zwei völlig unterschiedlichen Operneinaktern, die auch musikalisch auf hohem Niveau überzeugen.
Thomas Molke, Online Musik Magazin, 23.04.2018

Cyrano de Bergerac

Schauspiel von Edmond Rostand
...Das geniale Bühnenbild ermöglichte dank der Vielseitigkeit der vorhandenen Elemente eine flexible Gestaltung des Szenenbildes. Die historischen Kostüme unterstrichen optisch die unterschiedlichen Charaktere des Spiels und boten mit den dunkelroten Vorhängen als gestalterischem Element ein opulentes Gesamtbild. Kleinste Details arbeitete der Regisseur in seiner Inszenierung liebevoll heraus, die Figuren zeichnete er detailliert und mit viel Humor. [...]
Das rasante Tempo des Spiels, die Spielfreude der Schauspieler, die opulente Ausstattung der Kostüme und die amüsante, aber auch tiefgründige Handlung machten den Reiz dieses Theaterabends aus. Die Zuschauer gaben ihrer großen Begeisterung mit langanhaltendem Applaus und lautem Jubel Ausdruck.
Hilde Viehöfer, Aachener Zeitung, 22.04.2018
Wiggers macht aus der verwickelten Herz-Schmerz-Geschichte ein Spiel im Spiel. Eine heutige Theatertruppe erobert frisch und frech die Bühne. [...]
Mit flotten Fechtszenen auf kleinstem Bühnenraum (Fechtchoreographie Klaus Figge) stürzt sich das Ensemble ins Stück. [...]
Die üppigen historischen Kostüme sind eine Augenweide. Leif-Erik Heine hat für ein zu- und aufklappbares Bühnenbild gesorgt.
Die Inszenierung, bei der immer wieder das Tempo wechselt, lebt von der sorgfältigen und humorvollen Zeichnung der Figuren, dem mitfühlenden Nachdenken über diesen Cyrano und das Wesen der Liebe. [...]
Das Stück, bei dem man sich an die gereimten, etwas altertümlichen Texte gewöhnen muss, verdient das Hinhören, Hinschauen und Mitfühlen. Begeisterter Applaus.
Sabine Rother, Aachener Nachrichten, 15.03.2018

Irma la Douce

Musical von Marguerite Monnot und Alexandre Breffort
Bühnenbild, Choreographie, Regie, Akteure: Alles stimmt in dem Musical „Irma la Douce“ im Aachener Grenzlandtheater. [...]

Sie springen den Zuschauer bereits an, bevor er seinen Platz gefunden hat. Schräg, ein bisschen verkommen, einst knallig bunt, nun verschattet, bräunlich, aber noch immer lockend, fast torkelnd: Die Häuser und Gassen des Pariser Vergnügungsviertels nahe der Markthallen mit kleinen Hotels, in denen man die Zimmer stundenweise mietet. [...]

Leif-Erik Heine hat für die Inszenierung des Musicals „Irma la Douce“ von Alexandre Breffort und Marguerite Monnot im Grenzlandtheater Aachen die perfekte Umgebung geschaffen – ein bisschen Puppenbühne, ein bisschen genialer Baukasten mit Elementen zum Schieben, Ein- und Ausklappen. [...]
Verstärkt wird der Eindruck durch die Kostüme in zuckrigen Farben, die gleichfalls Leif-Erik Heine entworfen hat. [...]

Wiggers und das gesamte Ensemble liefern souverän eine gefühlvolle Geschichte mit spritzigen und stillen Momenten als gute Unterhaltung. Das Publikum ist begeistert.
Sabine Rother, Aachener Zeitung, 17.12.2017
Zu den choreographischen und dramaturgischen Highlights der Inszenierung gehört die Flucht von der Teufelsinsel. Bretter, die am oberen Ende mit dem charakteristischen Gefängnisgittern-Look versehen sind und wenige Momente zuvor noch Kerker symbolisierten, werden kurzerhand zum Floß umgewandelt. Für diese pfiffige Idee zeichnet Leif-Erik Heine verantwortlich, der das farbenfrohe Bühnen- und Kostümbild konzipiert hat. Die Zuhälter tragen Anzüge in knalligen Farben; Irma naturgemäß Minikleidchen im satten Rot oder einen sexy Jumpsuit im kräftigen Grün. Witzig: der winzigen Hund, den sie immer auf dem Arm mitführt, wird durch einen Wischmopp verkörpert, der farblich an Irmas jeweilige Outfits angepasst ist. Silke Milpauer, musicalzentrale.de, 20.12.2017

Der kleine Horrorladen

Musical von Alan Menken
...Das [...] Gewächshaus als Bühnenbild, welches Dreh- und Angelpunkt der ganzen Aufführung ist und in dem sich Mushniks Blumenladen befindet, ist definitiv ein Hingucker! Verantwortlich für das liebevoll und sehr detailliert ausgearbeitete Bühnenbild zeichnete Leif-Erik Heine, der diesbezüglich zuletzt in Magdeburg für die übrigens ebenfalls sehr sehenswerte, weil wirklich witzige Produktion von Pippi Langstrumpf verantwortlich war. [...]

Die Kostüme, allen voran die der Bewohner der Skid Row zu Beginn des Stücks sowie der drei Soulgirls, selbst als Pflanzen unterwegs, runden das stimmige und stimmungsvolle Bild ab. Und dann ist da ja noch die fantasievoll ausgearbeitete fleischfressende Pflanze Audrey Zwo selbst, die in vier verschiedenen Wachstumsstadien auf der Bühne thront und Jim Hensons Puppen („Die Muppets“) zur Ehre gereicht hätte. Audrey Zwo ist der heimliche Star dieser Produktion.[...]

„Der kleine Horrorladen“, so wie er derzeit im Theater Magdeburg zu erleben ist, bietet knallbunte, vergnügliche Horror-Comedy-Unterhaltung auf hohem Niveau, bei welcher der absurde, zuweilen trashige Charakter des Stücks gut herausgearbeitet wurde. Die größten Pluspunkte dabei: tolle, überzeugende Darsteller, eine wirklich gelungene Ausstattung inklusive Audrey Zwo, die mich sehr an Jim Hensons Puppenspielerei erinnert und die vielen unsterblichen Melodien, die sich nachhaltig ins Hirn brennen. Die standing ovations nach Ende der Vorstellung haben sich alle Beteiligten sehr verdient.
Roman Jasiek, avalost.de, 12.11.2017
Ein imposantes, farbintensives Bühnenbild, opulente Ausstattung, beeindruckende Lichttechnik und eine treffsicher besetzte Cast machen das Stück zu einem Must-See der aktuellen Saison.[...]

Das Bühnenbild spiegelt die Tatsache wieder, dass wir uns in einer Traumwelt befinden: das satte Grün der Pflanzen, die das Gewächshaus zieren, das kontrastive, intensive Blutrot von Audrey IIs Blüte; dazu der Nachthimmel und der Mond, der – ausgefeilter Technik sei Dank – bläulich schimmerndes Licht ins Gewächshaus wirft. Das alles ist ein Fest für die Sinne. Ein Hingucker ist natürlich Audrey II selbst. Hier haben die Puppenbauer ganze Arbeit geleistet.[...]

Neben dem Bühnenbild hat Leif-Erik Heine auch die Kostüme entworfen: Flippiger Retro-Style kennzeichnet die Kleidung unserer Nerds und der Skid-Row-Szene, während Blumenladenbesitzer Mr. Mushnik einen feinen grauen Nadelstreifen-Anzug tragen darf. Außergewöhnlich fantasievoll geraten die Outfits der drei Soulgirls, komplett mit Pflanzenranken und Wurzel- bzw. Blütenkopfbedeckungen.[...]

"Der kleine Horrorladen" in der Inszenierung von Ulrich Wiggers beweist, dass sich kurzweilige Unterhaltung und Tiefgründigkeit nicht unbedingt ausschließen müssen. Durch einige wenige Kniffe hat eine eigentlich bekannte Handlung mehr Tiefe erhalten – mit dem Ergebnis, dass sich die abstruse Geschichte teilweise bedrückend real anfühlt. In jedem Fall trifft sie einen Nerv: den Nerv der Zeit.
Silke Milpauer, musicalzentrale.de, 11.11.2017

Pippi Langstrumpf

Schauspiel von Astrid Lindgren
...Aus dem Zuschauerraum ziehen Pippi und ihre Gefährten, der Affe Herr Nielson und das Pferd Kleiner Onkel, in die von Bühnenbildner Leif-Erik Heine mit Liebe zum Detail gestaltete Villa Kunterbunt ein. [...]
Selbst wenn im Verlauf des Stückes der Ort des Geschehens wechselt, bleibt die Villa erhalten und wird durch geschickten Einsatz von Stoff und herabsenkbaren Ausstattungsgegenständen in andere Schauplätze verwandelt oder sie werden ihr vorgelagert – etwa ein Klassenzimmer, eine Zirkusmanege oder ein Wohnzimmer. [...]
Das Hochbett, in dem Pippi natürlich mit den Füßen auf dem Kopfkissen schläft, dient zum Beispiel auch als Boxring. Umbaupausen bleiben dem jungen Publikum damit erspart, vielmehr bringen die Schauspieler das notwendige Mobiliar und Requisiten für die jeweilige Szene gleich selbst mit auf die Bühne...
Christina Bendigs, Volksstimme, 17. 10. 2017
...Das Bühnenbild, welches von Leif-Erik Heine mit viel Liebe zum Detail entstand, lässt ebenfalls Groß und Klein träumen. Die Villa Kunterbunt, die ihren Namen alle Ehre macht, kann sich auch in wenigen Sekunden in einen vielfältigen Jahrmarkt verwandeln. Ein überdimensionales Sofa und eine gewaltige Kuckucksuhr sorgen ebenfalls für ausgelassene Lacher. [...]
Neben einer Menge Witz verspricht „Pippi Langstrumpf“ auch viele spannende Aktionen mit Spiel, Spaß und Musik. Aber neben dem ganzen Schabernack, der auf der Bühne getrieben wird, gibt es auch feinfühlige und berührende Momente. Diese Mischung zieht ganze Familien in den Bann und sorgt für einen unterhaltsamen Nachmittag oder Abend.
Anna-Lena Kramer, Presseblog, 15.10.2017

Gold!

Musiktheater von Leonard Evers
Leif-Erik Heine hat das Bühnenbild nach dem Vorbild eines Papier-Kulissentheaters gestaltet. Die Sängerin kann die Wellen verschieben und den Mond an den Himmel hängen. Diese Bilder sind schön und poetisch. Monika Willer, Westfälische Allgemeine Zeitung, 29.11.16
Während das liebevolle Erzählen, Singen und Hantieren von Schauspielerin Rosemarie Weissgerber und die emotionalisierende Musik von Schlagwerker Jie-Goo Lee die Eltern berührte, wirkte die Unmittelbarkeit des Theaters auf die Kinder beeindruckend. 3D war das nicht als digitaler Bilderrausch im Kino, sondern als lebendiges Machen-und-Tun direkt vor der Nase. Nach knapp 60 Minuten entließen die wunderbare Erzählerin Rosemarie Weissgerber und Jie-Goo Lee als Herr des Vibrafons und der Holzblöcke die Besucher aus der barocken Märchenwelt mit der ganz zeitlosen Frage nach dem Glück in die Gegenwart der Großstadt. Ruhr Nachrichten, 28.11.16

Von Mäusen und Menschen

Schauspiel von John Steinbeck
...Im staubig-hölzernen Bühnenbild von Leif-Erik Heine ist wenig Raum für
Behaglichkeit. Harte Schlafstellen, dürre Strohsäcke, grobe Bretter, über die ein Trupp aus Männern
stampft, die schuften und fluchen. Das sind Bilder mit fester Aussage. [...]
Bühnenbildner Heine, der auch für die Kostüme gesorgt hat, kleidet die Gestalten in schmuddelig-abgerissene Hemden und Hosen. Die „Herrschaft“ darf feinen Zwirn tragen. Dennoch: Alle Träume zerplatzen, der Petticoat des Rosenkleids bauscht sich um die schlanken Beine der toten Frau, das braun-weiße Bündelchen Hund ist begraben. Lennie nimmt einen leuchtenden Traum vom kleinen Paradies mit in den Tod, George muss weiterleben...
Herzlicher Applaus für das gesamte Ensemble und Regisseur Wiggers, der einen puren John Steinbeck auf die Bühne gebracht hat.
Sabine Rother, Aachener Zeitung, 27.09.2016
...Durch Schiebelemente, geschickte Aufteilung und das Aufbrechen der Bühnenebenen ist es Heine gelungen, verschiedene Schauplätze in und um die Farm auf die Bühne zu bringen. „Sehr glücklich“ ist Regisseur Wiggers nicht nur mit dem Bühnenbild, sondern auch mit dem großen, starken Ensemble. Neben den Hauptdarstellern Pablo Sprungala und Timo Hübsch holt das Grenzlandtheater mit unter anderen Corinna Pohlman, Gernot Schmidt, Stephen Appleton und Fabio Piana neue und altbekannte Gesichter auf die Bühne. Kristina Toussaint, Aachener Zeitung, 23.09.2016

Eines langen Tages Reise in die Nacht

Schauspiel von Eugene O'Neill
...Im massiv durch dunkles Quergestänge geprägten, eindrucksvollen Bühnenbild von Leif-Erik Heine, der auch für Kostüme verantwortlich ist, wird das Leben der Akteure gebündelt, beschränkt und gequetscht – je nach deren Möglichkeit, sich darin zu bewegen, zu klettern, zu verweilen. Dominiert wird der Raum vom übermächtigen, finsteren Porträt des Vaters. Überall liegen und stehen Whiskyflaschen herum. Die Sucht, sich zu betäuben, ist allgegenwärtig... Sabine Rother, Aachener Zeitung, 21.04.2016
...Regisseur Ulrich Wiggers setzt ebenso auf Dichte und Spannung im Stück. Es soll die Zuschauer in Atem halten. Schlicht und gleichzeitig vielsagend zeigt sich Leif-Erik Heines Bühnenbild mit düsterem Metallgestänge, das die familiären Hürden sichtbar macht... Grit Schorn, Aachener Zeitung, 18.04.2016

Tanzbegegnungen 5

dreiteiliger Ballett-Abend von Adam Reist, Raul Caballero und Andreas Loos
Das Magdeburger Tanzfest 2015 erlebte am Freitagabend im Studio des Schauspielhauses mit den "Tanzbegegnungen 5" einen furiosen Auftakt [...]
Drei aktive Tänzer der Compagnie, der Kanadier Adam Reist, der Kubaner Raul Pita Caballero und der aus Russland stammende Andreas Loos, präsentierten drei ganz individuell geprägte Choreografien [...]
Bei der Umsetzung der kreativen Ideen standen den Choreografen und Tänzern Leif-Erik Heine (Bühne), Kathrin Willberg (Kostüme) und die Dramaturgen Ulrike Schröder und Thomas Schmidt-Ehrenberg hilfreich zur Seite. Neben dem "Stücke-Applaus" gab es am Ende des gut eineinhalbstündigen Tanzabends viel Beifall und Bravorufe im ausverkauften Studio.
Helmut Rohm, Magdeburger Volksstimme, 26.05.2015

Zorro jagt den Carmen-Schatz

Kinderoper von Andres Reukauf
...Bühnenbildner Leif-Erik Heine hat auf die enge Podiumbühne einen mit liebevollen Details ausgestatteten Saloon gezaubert. Immer wieder verblüffend hier die wandelbaren Bühnenteile, die aus dem Tresen, der vormals eine Kutsche war, ganz ohne Drehbühne flugs ein Bett machen. Großes Kino!... Kathrin Singer, Ottokar Das Magdeburger Familienmagazin, 22.12.2014

Der kleine Prinz

Kinderstück nach der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry für die Bühne bearbeitet von Elisabeth Vera Rathenböck
Das Schauspielhausfoyer wurde für die Inszenierung in schwarze Vorhänge gehüllt. In der Mitte eine gesteppte Wüstenlandschaft mit den Wrackteilen eines Flugzeugs. Hier ist der Pilot abgestürzt, hier trifft er auf das seltsame Kind, das vehement auf der korrekten Zeichnung eines Schafs beharrt. Lena Sophie Vix und Konstantin Marsch geben einen fliegenden Rollenwechsel, [...]
Dafür wechseln sie nur mal eben die Jacken oder drehen die Pilotenmütze auf links, deren rotes Innenfutter im Nu zur Rosenknospe wird. [...]
So wird ein kleiner Leuchtpunkt zum bestaunten Reisemittel des Prinzen, ein Miniaturglobus zum Planetenmodell. Überhaupt stecken auch in der äußerst wandelbaren liebevollen Ausstattung (Leif-Erik Heine) lauter überraschende Geheimnisse.[...]
„Der kleine Prinz“ im Schauspielhaus ist nicht nur eine bezaubernde Geschichte für Kinder ab 5, sondern ausdrücklich auch eine Empfehlung für große Geschwister, Eltern und Großeltern.
Kathrin Singer, Ottokar Das Magdeburger Familienmagazin, 20.11.2014